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Identität und Geschichte der Informationswissenschaft

Bibliotheken

12. Die virtuelle und die digitale Bibliothek

Projekte: Identität und Geschichte der Informationswissenschaft

(Einführung: Was ist eine virtuelle Bibliothek? http://www.fh-hannover.de/bibl/vb/einf_was.htm, W.Umstätter: Semiotischer Thesaurus. http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/semiothes/. last update:1.March1997, Zugriff: 20.11.2001)

12.1 Virtuelle Bibliothek
Eine virtuelle Bibliothek bietet einen strukturierten Zugriff auf Information im Internet. Es werden nur wirklich fachrelevante Seiten ausgewählt Diese werden mit einer umfangreichen Anmerkung (Quelle) versehen, so dass der Benutzer erkennen kann, ob die Information für ihn wichtig ist oder nicht. Zusätzlich dazu kann auch auf Quellen in der eigenen Bibliothek verwiesen werden (Definition der FH Hannover: http://wwwserv1.rz.fh-hannover.de/bibl/vb/einf_was.htm). In einer weiteren Definition wird das gesamte Internet als virtuelle Bibliothek bezeichnet, da sämtliche Informationen virtuell verfügbar sind. Dies ist zweifelhaft, da das Internet zwar einen virtuellen Charakter hat, aber keine Bibliothek ist, da die meisten Informationen nur unzureichend, wenn überhaupt erschlossen sind.

12.2 Digitale Bibliothek
In einer digitalen Bibliothek werden Volltexte in elektronischer Form abgespeichert. Diese werden den Benutzern zugänglich gemacht. Der Zugriff kann auf bestimmte Benutzergruppen (z.B. Uni-Angehörige) beschränkt oder kostenpflichtig sein. Ein Beispiel für eine digitale Bibliothek ist der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes SciDok, Informationen hierzu unter SOVA.SULB.UNI-SAARLAND.de.

12.3 Elektronische Bibliothek
Die ältere und heute weniger geläufige Bezeichnung „elektronische Bibliothek“ bezieht sich darauf, dass in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts Arbeitsabläufe in Bibliotheken zunehmend „elektronisiert“, d.h. informationstechnisch unterstützt wurden.

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