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William T. Arms: Digital Libraries

12. Object Models, Identifiers and Structural Metadata

  • Expressions
  • Data Types
  • Complex Objects
  • Panel 12.1: The Geospatial Collections of the Alexandria Digital Library
  • Panel 12.7: MIME
  • Panel 12.2: Informedia: Multi-Modal Information Retrieval
  • Structural Types
  • Panel 12.3: RealAudio
  • Object Models for Interoperability
  • Dynamics and Complex Objects
  • Panel 12.8: An Object Model for Scanned Images
  • Domain Names and Uniform Resource Locators
  • Panel 12.4: Domain Names
  • Panel 12.5: Information contained in a URL
  • Persistant Names and Uniform Resource Locators
  • Computer systems for Resolving Names
  • Panel 12.6: Handles and Digital Object Identifiers




Information gibt es in vielen verschiedenen Formaten, die alle auf verschiedene Arten behandelt werden. Das digitale Medium erlaubt neue Formate f�r Objekte in digitalen Bibliotheken. Computer und Netzwerke unterst�tzen einen steten Flu� digitaler Information. Sogar die einfachsten digitalen Objekte k�nnen in vielen Versionen auftreten und vervielf�ltigt werden. Identifier, data types und structural metadata bilden ein object model, das Arms im Glossar beschreibt als eine Beschreibung der strukturellen Beziehung zwischen den Komponenten eines Objektes in einer Bibliothek, die seine Metadaten beinhalten.

Allgemeine Begriffe wie report, computer, program, etc. beziehen sich h�ufig auf digitale Objekte, die in Gruppen zusammengefa�t werden k�nnen. Die verschiedenen Formate mit ihren Unterschieden in Inhalt und Nutzung erfordern ein Konzeptmodell zur Inhaltsbeschreibung auf verschiedenen Abstraktionsebenen. 1998 schl�gt die International Federation of Library Associations in einem Bericht vier Ebenen zur Inhaltsbeschreibung vor: Work, Expression, Manifestation und Item. Diese Begrifflichkeiten werden auch im Glossar noch n�her beschrieben.

Der Autor beschreibt Methoden zur Behandlung von Multimediaobjekten in den Panels 12.1, 12.2 und 12.3: die Alexandria Digital Library of geospatial information f�r Landkarten, die Informedia digital library, die verschiedene methoden des Information Retrieval kombiniert, um automatisch Indexe zu generieren und Video-Sammlungen zu durchsuchen, und RealAudio, eine M�glichkeit digitale Tonaufnahmen f�r den Nutzer bereit zu stellen.

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Viele digitale Objekte, die f�r digitale Sammlungen vorgesehen sind, k�nnen nicht einfach als statische Dateien behandelt werden. Die Methoden zur Behandlung allgemeiner Objekte wie Dynamic objects, Complex objects, Alternate disseminations oder Databases werden weiterhin diskutiert, da keine einheitlichen Rahmenbedingungen vorhanden sind.

Wichtig sind f�r die Bildung von „object models“ auch die Indentifier. F�r das Internet sind das Domain names und URLs. Der Zweck von „domain names“, sowie die in „URLs“ enthaltenen Informationen werden in den Panels 12.4 bzw. 12.5 veranschaulicht. Aus dem Wunsch nach Best�ndigkeit verwendet man auch URNs – Uniform Resource names – die weltweit einheitlich und dauerhaft bestehen sollen. Welches System auch immer zur Identifikation von Material verwendet wird, es sollte eine schnelle und effiziente Methode geben, die es dem Computer erm�glicht, herauszufinden, auf was sich eine Name bezieht. Dies wird laut Arms „resolving“ genannt.

Weiterhin bezieht sich der Autor auf die Beziehung von Metadaten und Object Models. Zur Beschreibung von verschiedenen Objekten einer digitalen Bibliothek werden Datentypen verwendet, z.B. MIME type (Panel 12.7), der Standard zur Bestimmung von Dateidaten von Emails oder im Internet. Viele Objekte sind jedoch komplexer, k�nnen aus verschiedenen Elementen mit verschiedenen Datentypen bestehen. Ein digitaler Text kann z.B. aus Seiten, Kapiteln, Eingang, Index, Illustrationen und weiteren Elementen bestehen. Da digitales Material leicht zu ver�ndern ist, k�nnen verschiedene Versionen geschaffen werden. Ein einzelner Titel kann in mehreren digitalen Formaten gespeichert werden.

In digitalen Bibliotheken wird die Information selten im gleichen Format geliefert, in dem sie gespeichert ist. Gespeicherte Informationen zu erhalten und sie dem Nutzer einer digitalen Bibliothek bereitzustellen ist oft komplexer als das Internet-Modell. F�r die Verbreitung von digitaler Information gibt es verschiedene Forschungsprojekte. Der Zweck von „object models“ ist u.a. dem Nutzer eine Auswahl von Verbreitungsoptionen bereit zu stellen. Einige Forschungsprojekte wollen es dem Client erm�glichen, automatisch die Bandbreite der Verteilungsm�glichkeiten zu durchsuchen und das zu einem gegebenen Zeitpunkt passendste auszuw�hlen.
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