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Studium Informationswissenschaft

Berufsbild „Informationswissenschaft“

Inhaltsverzeichnis

Das Berufsfeld „Informationswissenschaft und -praxis“

Begriffe wie „Informationsgesellschaft“, „Information Superhighway“, „Information Broker“ und andere, die auch den Begriff „Information“ in sich tragen, sind in aller Munde. Gleichzeitig ist die Wissenschaft, die sich mit „Information“ befaßt, also die „Informationswissenschaft“, nur wenigen bekannt.

Auch wenig bekannt – aber unmittelbar einleuchtend – ist, daß gerade die Inhalte dieses Studienfachs seine Absolventen und Absolventinnen zu interessanten beruflichen Tätigkeiten qualifizieren. Allerdings wird in kaum einer Stellenanzeige, auf die sich Absolvent(inn)en der Informationswissenschaft erfolgreich bewerben, explizit nach „Informationswissenschaftler(inn)en“ gesucht.

Durch die dynamische Entwicklung der „Informationsarbeit“ lassen sich die Tätigkeitsbereiche des Berufsfeldes „Informationswissenschaft und -praxis“ nur schwer von anderen abgrenzen. Bis zum Ende der siebziger Jahre fanden Informationsspezialisten vorwiegend in den Bereichen Archiv, Bibliothek sowie Information und Dokumentation Beschäftigung. Heute hat sich durch die breite Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ein viel umfassenderes Verständnis von Informationsvermittlung herausgebildet.

Informationswissenschaftliches Know-how ist überall da gefragt, wo im Dreieck „Wissen – Informationstechnik – Mensch“ Informationsprozesse im Hinblick auf den Nutzer und seine situativen und kognitiven Bedürfnisse gestaltet werden sollen. Die Tätigkeitsfelder von Informationswissenschaftler/innen haben sehr inkongruente Berufsbezeichnungen, was eine Orientierung über einschlägige Berufsbilder nicht gerade erleichtert.

Wir wollen versuchen, die verschiedenen Facetten des informationswissenschaftlichen Berufsbildes auszuleuchten, um damit den (potentiellen) Studierenden sowie den potentiellen Arbeitgebern die praktische Seite der Informationswissenschaft zu zeigen: