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Studium Informationswissenschaft

Virtuelles Handbuch Informationswissenschaft

11. Einige beispielhafte Fragestellungen

Wissenschaftliches Arbeiten

Werner Schweibenz

Warum wissenschaftlich arbeiten?

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, sich auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion mit den Gedanken anderer auseinanderzusetzen, sich eigene Gedanken zu machen und das Ergebnis in einer verständlichen Form darzustellen. Bei der Form der Darstellung der Ergebnisse sind bestimmte Konventionen zu beachten, die im Wissenschaftsbetrieb üblich sind, aber in den verschiedenen Disziplinen etwas unterschiedlich gehandhabt werden können.

Nach Seesink (1994) sind diese Formvorschriften und -konventionen die „guten Manieren“ des Wissenschaftsbetriebs. Denn sie sorgen als formale Standards dafür, daß die wissenschaftliche Auseinandersetzung nicht an der formalen Qualität einer Arbeit scheitert und der Leser dem Inhalt der Arbeit die volle Aufmerksamkeit schenken kann, ohne von formalen Fehlern gestört zu werden. Die Einhaltung formaler Standards sind für das Funktionieren der wissenschaftlichen Gemeinschaft unabdingbare Voraussetzungen, da Wissenschaft im direkten oder indirekten Kontakt und Austausch mit anderen Vertretern der Disziplin funktioniert. Die wichtigste Informationsquelle und Kommunikationsbasis ist die Publikation. Der publizierte Text präsentiert nicht nur Wissen, sondern vernetzt auch Ergebnisse und Diskussionsstand in der scientific community (Jakobs 1993, S. 472).

Literatur:

  • Jakobs, Eva-Maria (1993): ”Wes Brot ich ess‘ …” Autorität und Zitation. In: Bader, A./Erfen, I./Müller, U. (Hrsg.): Sprachspiel und Lachkultur. Festschrift zum 60. Geburtstag von Rolf Bräuer. Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 300. Stuttgart: Kümmerle. S. 465 – 486.
  • Seesink, Werner (1994): Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ohne und mit PC. 2. Auflage. München: Oldenbourg Verlag.
  • Standop, Ewald (1990): Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. 13. Auflage. UTB für Wissenschaft 272. Wiesbaden: Quelle und Meyer.

Die Funktion des Zitats

Ein wesentliches Merkmal des wissenschaftlichen Arbeitens ist also die Bezugnahme von Texten aufeinander. Wissenschaftliche Texte werden stets im Kontext anderer Veröffentlichungen produziert und rezipiert. Ihre Wissenschaftlichkeit wird häufig daran gemessen, inwieweit der Verfasser die einschlägige Literatur kritisch verarbeitet und dargestellt hat. Das Zitat erlaubt es, die Urheberschaft von Ideen zu überprüfen. Damit ist es Ausweis von Wissenschaftlichkeit.

Eco (1993) unterscheidet zwei Formen des Zitierens, zum einen die Auseinandersetzung mit und Interpretation des Zitates, zum anderen die Unterstützung der eigenen Argumentation durch das Zitat. Bei der Auseinandersetzung mit Quellen und ihrer Interpretation handelt es sich um Erkenntnisse, auf die man selbst nicht gekommen wäre oder auf denen eigene Gedanken aufbauen. Deshalb sind diese Quellen anzugeben. Bei der Unterstützung der eigenen Argumente muß der Autor nachweisen, daß sein Aussagen haltbar sind. Aus diesem Grund muß er dem Leser Zugang zu seinen Quellen eröffnen, die er zusammen mit dem Zitat angibt:

„Zitieren ist wie in einem Prozeß etwas unter Beweis stellen. Ihr müßt Zeugen immer beibringen und den Nachweis erbringen können, daß sie glaubwürdig sind. Darum muß die Verweisung genau sein (man zitiert keinen Autor, ohne das Buch und die Seite des Zitats anzugeben), und sie muß von jedermann kontrolliert werden können.“ (Eco 1993, S. 204 Regel 10)

Durch das Zitat knüpft der wissenschaftlich Arbeitende an bisher erarbeitetes an. Damit beruft er sich zugleich auf einen „Zeugen“ bzw. eine Autorität, nämlich den Wissenschaftler, den er zitiert. Neben der Autorität gibt es noch andere Gründe für die Bezugnahme (Schulenbildung, positive und negative Wertung, Selbstmanagement). Diese komplexen Beziehungen werden von Jakobs (1993, 1994) dargestellt.

Literatur:

  • Eco, Umberto (1993): Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. 6. Auflage. Heidelberg: C. F. Müller.
  • Jakobs, Eva-Maria (1994): Conceptsymbols. Funktion von Zitaten und Verweisung im wissenschaftlichen Diskurs. In: Halwachs, Dieter W./Stützt, Irmgard (Hrsg. 1994): Sprache – Sprechen – Handeln. Akten des 28. Linguistischen Kolloquiums, Graz 1993. Tübingen: Niemeyer. S. 45 – 52.

10 Regeln für das Zitieren

Eco hat zehn Regeln für das Zitieren aufgestellt, die zehnte haben Sie bereits als Zitat gelesen. Die übrigen neun werden nun kurz vorgestellt.

Regel 1 legt fest, daß ausführlich zu zitieren ist (Eco 1993, S. 197). Das Zitat muß eine angemessene Länge haben, um den Sinn und den Zusammenhang beurteilen zu können, in dem sie steht.
Regel 2 bezieht sich auf Sekundärliteratur. Diese ist nur zu zitieren, wenn sie besonderes Gewicht hat (Eco 1993, S. 197f). Primärquellen sind bevorzugt heranzuziehen und zu zitieren. Sekundärquellen sollen nur gebracht werden, wenn sie eine besondere oder abweichende Meinung vertreten.
Der Grund steht in Regel 3, die lautet: Zitieren heißt die Meinung des Autors teilen (Eco 1993, S. 198). Das heißt, durch das Zitieren schließt man sich der Meinung an, auf die man sich beruft. Aus diesem Grund muß wohl überlegt werden, ob ein Zitat angeführt wird.
Regel 4 besagt, dass im Zitat der Autor und die Quelle genannt werden (Eco 1993, S. 198). Dabei soll nur nach kritischen oder anerkannten Ausgaben zitiert werden, wie Regel 5 besagt (Eco 1993, S. 198f).
Laut Regel 6 sind fremdsprachige Autoren in der Originalsprache zu zitieren (Eco 1993, S. 199f).
Regel 7 besagt, daß bei einem Zitat klar erkennbar sein muß, daß es sich auf einen anderen Autoren und ein anderes Werk als das des Verfassers bezieht und auf diese verweisen.
Regel 8 behandelt das Einfügen des Zitates in den Text: wenn das Zitat bis zu drei Zeilen lang ist, wird es in den fortlaufenden Text eingebaut und durch Anführungszeichen gekennzeichnet; längere Zitate werden durch eingerücktes und engzeiliges Schreiben gekennzeichnet (Eco 1993, S. 201f).
Regel 9 bestimmt, daß Zitate wortgetreu sein müssen. Das heißt, sie sind Wort für Wort zu übernehmen. Dabei sind Fehler im Original durch die Einfügung [sic] als solche zu kennzeichnen, Auslassungen durch […], eigene Kommentare und Hervorhebungen in eckigen Klammer zu erläutern (Eco 1993, S. 202-204).
Regel 10: Eine Beweisführung kann am besten durch glaubwürdige „Zeugen“ untermauert werden. Dazu gehört, dass genau und nachprüfbar zitiert wird (Eco 1993, S. 204).

Zitat, Paraphrase und Plagiat

Ein Zitat muß nicht immer wörtlich sein, es kann auch sinngemäß wiedergegeben und in eigenen Worten umschrieben werden. Dies bezeichnet man als Paraphrase. Die Paraphrase darf, da sie eine Wiedergabe ist, Zitate enthalten (Eco 1993, S. 208). Allerdings muß sie durch Angabe der Quelle als solche gekennzeichnet werden. Beim Paraphrasieren muß sorgfältig formuliert werden, um den Inhalt und Zusammenhang des Originals nicht zu entstellen.

Ein Zitat muss also immer als solches gekennzeichnet sein. Ein „Zitat ohne Anführungszeichen“ nennt man Plagiat (Eco 1993, S. 206). Darunter versteht man, daß ein Zitat verwendet wird, ohne es als ein solches zu kennzeichnen und es damit als eigenes Gedankengut auszugeben. Das Plagiat ist also Diebstahl geistigen Eigentums, da fremde Ideen unter der Behauptung der eigenen Urheberschaft verbreitet werden.

Skripte zum wissenschaftlichen Arbeiten

Virtuelles Doktorandenkolloquium, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder): Hinweise zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. http://www.sw2.euv-frankfurt-o.de/Doktoranden/Semarbeit/SeminararbeitIntro.html
Michael Alley (2007): The Craft of Scientific Writing. http://writing.engr.psu.edu/csw.html

Handreichungen Prof. Zimmermann

Für die >Fachrichtung Informationswissenschaft sind die Handreichung zum Erstellen von Magisterarbeiten, Dissertationen und Seminararbeiten sowie zur Erbringung von Prüfungsleistungen von Prof. Zimmermann heranzuziehen.

Das Dilemma beim Medienwechsel von Papier ins elektronische Medium

Die Nachprüfbarkeit ist ein wesentliches Merkmal wissenschaftlichen Arbeitens. Um diese zu gewährleisten, werden Quellen angegeben, was in der Regel in der Form des Zitats geschieht. Beim Zitieren konventioneller Quellen liegt die Papierform zugrunde, die in der Regel im allgemeinen physisch vorhanden, zugänglich, verläßlich und unveränderlich ist. Über die Angaben im Zitat lassen sich Autor und Titel ermitteln. Über diese Angaben und über ISBN (Internationale Standard-Buchnummer) oder ISSN (International Standard Serial Number) läßt sich das zitierte Werk finden. Damit ist das Zitat in der Regel auch nachprüfbar. Allerdings gibt es auch Ausnahmen wie die sogenannte „graue Literatur“, die nicht regulär veröffentlicht wurde.

Mit dem Aufkommen und der Verbreitung der elektronischen Medien ändert sich dies, da die elektronische Quelle grundsätzlich veränderlich ist und häufig nicht allgemein zugänglich ist. Beim Zitieren elektronischer Quellen ist das gravierendste Problem die Nachweisbarkeit der Quelle und die Veränderbarkeit des Inhalts, worauf Riehm/Böhle/Wingert in ihrer Untersuchung zum elektronischen Publizieren hinweisen:

„Wie soll man elektronische Publikationen aufbewahren, die sich sehr häufig ändern oder permanent veränderbar sind? Diese häufigen Änderungen durch Aktualisierungen, Erweiterungen, Löschungen etc. schaffen nicht nur besondere ‚Archivierungsprobleme‘, sondern auch Probleme der Nutzung. Die Bezugnahme auf eine solche Publikation kann von einem auf den nächsten Tag zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Dies ist gegebenenfalls für den Nutzer nicht völlig transparent und wirft weiterreichende Beleg- und Zitierungsprobleme auf. Die oft gewollte und als Vorteil gepriesene Variabilität der Inhalte einer elektronischen Publikation kann zur Verunsicherung des Nutzers über die Vollständigkeit und Aktualität einer vergangenen Rezeptionsphase führen.“ (Riehm/Böhle/Wingert 1992, S. 291)

Daraus ergibt sich, daß veränderliche und unveränderliche elektronische Quellen unterschieden werden sollten. Bei Publikationen auf CD-ROM treten grundsätzlich keine gravierenden Zitierprobleme auf, da das Medium (Read Only) keine Veränderung zuläßt und neue Auflagen entsprechend gekennzeichnet werden können. Die Angabe der Fundstelle ist über Indexe oder Randnummern möglich. Darüber hinaus kann für die CD-ROM eine ISBN oder ISSN vergeben werden. In kommerziellen Datenbanken verwaltet ein Anbieter die Daten zentral. Schon aus Gründen der zu entrichteten Benutzungsgebühr müssen die in Datenbanken verwalteten elektronischen Dokumente genau benannt werden. Dadurch ist eine relativ zuverlässige Verwaltung und Aktualisierung von neuen und alten Versionen gegeben, was ein relativ genaues Benennen der Quelle über Datenbank- und Dokumentname ermöglicht. Diese Medien lassen sich relativ einfach zitieren. Dazu gibt es verschiedene Style Guides. Das Standardwerk für den US-amerikanischen Raum ist „Electronic Style“ von Li/Crane (1993). Eine gute Einführung auf deutsch bietet „Online Publizieren im Internet“ von Bleuel. Auch Berufsverbände wie die Modern Language Association (MLA) oder die American Psychological Association bieten ebenfalls Empfehlungen für das Zitieren unveränderlicher und veränderlicher elektronischer Quellen.

Literatur:

  • Bleuel, Jens (1995): Online Publizieren im Internet. Elektronische Zeitschriften und Bücher. Pfungstadt und Bensheim: Ergon.
  • Riehm, Ulrich/Böhle, Knud/Wingert, Bernd/Gabel-Becker, Ingrid (1992): Elektronisches Publizieren: eine kritische Bestandsaufnahme. Berlin/Heidelberg: Springer.
  • Li, Xia/Crane, Nancy, B. (1993): Electronic Style. A Guide to Citing Electronic Information. Westport/London: Mecklermedia.

Zitieren von Internet-Quellen

Anders als bei CD-ROMs und Online-Datenbanken verhält es sich im Internet. Hier muß die Vielfalt der Internet-Dienste, die nebeneinander existieren, berücksichtigt werden. Hinzu kommt, daß das Angebot durch Privatpersonen oder Institutionen in der Regel ohne kommerzielle Interessen und damit ohne Verpflichtung zur Dokumentation erfolgt. Darüber hinaus sind ständige Veränderungen von Inhalten und Adressen an der Tagesordnung. So führen Verweisungen auf Internet-Adressen oft zu fehlerhaften oder nicht vorhandenen Adressen (Fehler 404 File not found!). Dies führt zu Problemen beim Zitieren elektronischer Quellen im Internet.

Vorschläge zum Zitieren elektronischer Quellen

Die im folgenden aufgestellten Regeln beruhen teils auf eigenen Überlegungen, teils auf verschiedenen Style Guides, die – soweit sie noch existieren – im Abschnitt Elektronisches Zitieren (aktueller Stand) aufgeführt sind. Ironischerweise verschwinden auch Seiten, die sich mit dem Problem des Zitieren elektronischer Quellen auseinandersetzen!

Regeln für das Zitieren von elektronischen Quellen:

  • Regel 1: Die Adresse im Internet muss korrekt und vollständig sein.
  • Regel 2: Die Quelle ist anzugeben mit Autor, Titel, Publikationstyp, -datum und -ort.
  • Regel 3: Der letzte Zugriff auf die Quelle ist anzugeben.
  • Regel 4: Die Quelle muß überprüfbar, also genau gekennzeichnet und allgemein zugänglich sein.

Die Regeln werden wie folgt begründet:

Regel 1:
Die wichtigste Regel ist die genaue Angabe der Internetadresse als „Publikationsort“ (URL = Uniform Resource Locator oder URN = Uniform Resource Name). Im Zitat muß die Adresse genau so angegeben werden, wie sie geschrieben wird, da nur bei genauer Beachtung der Groß-Kleinschreibung und Pfadangaben die Quelle recherchiert werden kann. Bedingt durch die Zeilenlänge kann die Darstellung der Adresse einen Zeilenumbruch enthalten. Gegebenenfalls sollte darauf hingewiesen werden, daß die Adresse als eine Zeile in den Computer eingegeben werden muss bzw. wo und wie getrennt wird. Für die Trennung konnte nur eine Regel recherchiert werden. Diese besagt, daß Internet-Adressen, die länger als eine Zeile sind, folgendermaßen zu trennen sind: die Trennung muß mit einem Bindestrich erfolgen, der, um Verwechslungen mit Adreßbestandteilen auszuschließen, direkt vor einem Schrägstrich (/) stehen muß.
Beispiel für die Trennung: Gray, Matthew: Measuring the Size and Growth of the Web. Internet: URL http://www.mit.edu:8001/afs-
/sipb/user/mkgray/ht/webgrowth.html. Stand 3.1.1995.

Regel 2:
Der Autor, der Titel, das Publikationsmedium (Type of Medium), das Datum der Publikation ist genau anzugeben, sowie der Name oder Sitz der Organistion oder Institution des Verfassers, soweit möglich. Falls der Verfasser nicht genannt wird, kann die Institution als Ersatz dienen. Wenn der Titel nicht klar erkennbar ist, sollte auf die Kennzeichnung im Bookmark (elektronisches Lesezeichen) zurückgegriffen werden, da dieses den Seitentitel bildet und der Leser dies durch Setzen eines eigenen Lesezeichens nachvollziehen kann. Als Datum der Publikation ist das Versionsdatum anzugeben, an dem das Dokument erstellt oder verändert wurde. Hier kann ein Monatsdatum ausreichend sein. Danach sollte das Medium stehen, eingeleitet mit dem Wort „Available:“ oder „Verfügbar:“, gefolgt von der Quellenbezeichnung, z.B. CD-ROM, Online mit Datenbank oder Internet-Dienst. Dies erlaubt es dem Leser einzuschätzen, ob es sich um ein unveränderliches oder ein veränderliches Medium handelt, was bespielsweise von den APA- und MLA-Style Guides berücksichtigt wird.

Regel 3:
Das Datum, an dem die Quelle zuletzt aufgesucht wurde, ist mit der Bemerkung „Date of Visit“, „Access Date“ oder „Letzter Zugriff“, „Datum Zugriff“ plus Tagesdatum oder Tagesdatum und Uhrzeit anzugeben. Dieses Zugriffsdatum erlaubt es dem nachfolgenden Leser bei Diskrepanzen zwischen Zitat und Quelle zum Zeitpunkt des Zugriffs festzustellen, ob und wie sich Inhalte verändert haben. Differenzen lassen sich eventuell durch Nachfrage beim Verfasser aufklären.

Regel 4:
Die Quelle muß überprüfbar sein. Dazu gehört, daß bei einem mehrseitigen Internetdokument die Rahmen- oder Hauptseite, die die Seiten einleitet, und die entsprechende Unterseite in der Quellenangabe genannt wird. Das Gebot der Überprüfbarkeit gilt besonders für Quellen wie E-mail, Newsgruppen oder IRC, die der Zitierende bei Bedarf belegen muß. Aus diesem Grund sollten diese Quellen nur zitiert werden, wenn sie archiviert wurden.

Diese Regeln erheben nicht den Anspruch auf Alleingültigkeit, sondern wollen die Diskussion zum Zitieren veränderlicher elektronischer Quellen im Internet anregen.