Diese Website ist seit dem Ende des Studiengangs Informationswissenschaft
im Juni 2014 archiviert und wird nicht mehr aktualisiert.
Bei technischen Fragen: Sascha Beck - s AT saschabeck PUNKT ch
Drucken

Identität und Geschichte der Informationswissenschaft

Informations- und Wissensmanagement

1.3 Definition Informationsmanagement

Projekte: Identität und Geschichte der Informationswissenschaft

Für den Begriff „Informationsmanagement“ lassen sich in der Literatur verschiedenste Definitionen und Beschreibungen finden.
Deshalb nachfolgend drei verschiedene ausgewählte Definitionen:

* Gegenstandsbereich des Informationsmanagements ist die effektive und effiziente Bewirtschaftung des Produktionsfaktors Information in Organisationen. Die Planung und Gestaltung der Informationsverarbeitung in Unternehmen, erfolgt aus Sicht des Informationsmanagements mit dem Ziel der Optimierung der Informationsversorgung und -nutzung in allen Unternehmensbereichen. (vgl. Buder/Rehfeld/Seeger/Strauch, S.781-783)

* „Eine der wesentlichen Aufgaben des Informationsmanagements ist es, die erforderlichen Informationen zur richtigen Zeit und im richtigen Format zum Entscheider zu bringen. Ein Informationsmanager ist verantwortlich für die effiziente, effektive und ökonomische Behandlung aller Informationen und Informationswerkzeuge der Organisation.“ (vgl. Krcmar, S. 31)

* Die Handhabung von Informationssystemen darf nicht der beliebigen Verantwortung einzelner Stellen obliegen. Es ist ein spezielles Informationsmanagement notwendig, das sämtliche, die Informationsversorgung eines Unternehmens betreffende Führungsaufgaben wahrnimmt. (vgl. Martiny/Klotz, S. 18)

Die gemeinsame Aussage dieser drei Definitionen ist, dass der Produktionsfaktor Information ebenso einer organisierten Handhabung bedarf, wie es bei den restlichen drei Faktoren (Arbeit, Boden und Kapital) der Fall ist. Es liegt in der Verantwortung des Informationsmanagements, den Umgang mit Information im Unternehmen zu optimieren.