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Identität und Geschichte der Informationswissenschaft

Wissenschaftliches Arbeiten

7. Zitieren

Projekte: Identität und Geschichte der Informationswissenschaft

Die inhaltlich beste wissenschaftliche Arbeit ist wertlos ohne die korrekte Wiedergabe und Identifizierung fremden, das heißt nicht selbst erarbeiteten Gedanken.
Für die schriftliche wissenschaftliche Arbeit bedeutet das, dass Zitate, also alle Aussagen, Definitionen im Text, die ich nicht selbst entwickelt habe, die aus anderem Schrifttum stammen, inhaltlich mit dem Original übereinstimmen und als fremdes Material gekennzeichnet werden müssen.
Auch Tabellen, graphische Darstellungen usw. müssen entsprechend behandelt werden.
Eigentlich gibt es nur eine Ausnahme: Aussagen von allgemeiner Bekanntheit, die in jedem Titel nachzulesen sind, müssen nicht nachgewiesen werden.

Wie wird korrekt zitiert

Zitate können in unterschiedlichen Formen ausgeführt werden, z.B. als:

  • wörtliches, also Wort für Wort abgeschriebenes Zitat. Das wortwörtliche (oder direkte) Zitat wird immer in Anführungszeichen gesetzt.
  • sinngemäßes, in eigene Worte gefasstes Zitat. Das sinngemäße (oder indirekte) Zitat steht nicht in Anführungszeichen, muss aber als Zitat gekennzeichnet sein.
  • Zitat aus zweiter Hand. Beim Zitat aus zweiter Hand handelt es sich um ein Zitat, das schon als Zitat aus einer anderen Quelle übernommen wurde.
    Im Text wird es wie ein normales Zitat behandelt, bei der Quellenangabe muss aber auf die Originalquelle verwiesen werden (Bibliographische Angaben der Originalquelle zitiert nach: Quelle, aus der das Zitat übernommen wurde)
  • Zitat im Zitat. Ein Zitat im Zitat liegt vor, wenn in einem (längeren) wörtlichen Zitat zum Teil wiederum ein weiteres Zitat steckt.
    Dieses wird in einfache Anführungszeichen gesetzt und muss nicht nachgewiesen werden.
Die Kennzeichnung aller Zitate geschieht durch hochgestellte Anmerkungsziffern mit Quellenangabe in den Fußnoten bzw. im Anmerkungsteil der Arbeit.
Oder mit in Klammer gesetzten Kurztiteln im Text direkt nach dem Zitat. Die vollständige Quellenangabe ist dann im Literaturverzeichnis zu finden.

Beim Zitieren ist wichtig die Einheitlichkeit: Eine einmal gewählte Form muss in der ganzen Arbeit eingehalten werden.
  • Welche Angaben muss das Literaturverzeichnis enthalten?
  • Das Literaturverzeichnis muss, alle für die wissenschaftliche Arbeit verwendeten Materialien aufführen.
  • Dabei sind alle für die korrekte Identifizierung nötigen bibliographischen Daten anzugeben
  • Für die exakte bibliographische Beschreibung von Schrifttum gibt es eine Norm: die DIN 1505.
Das Literaturverzeichnis muss einheitlich, immer nach den gleichen Regeln, geführt werden.

 

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