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Identität und Geschichte der Informationswissenschaft

Cyberwar und Information Warfare

Cyberwar und Information Warfare

Einführung
Information Warfare ist im weitesten Sinne der Kampf um Informationen und Kommunikationsprozesse, ein Kampf der bereits seit dem Beginn der menschlichen Kommunikation andauert. In den letzten Jahrzehnten hat jedoch das schnelle Wachstum der Kommunikations- und Informationstechnologien und ihre zunehmende Wichtigkeit in der Gesellschaft, den Kommunikationsprozess selbst, sowie die Signifikanz und die möglichen Auswirkungen des Information Warfare revolutioniert. Information Warfare ist das Anwenden von zerstörerischen Kräften in großem Maßstab gegen Informationsquellen und Systeme. Er greift auch die vier wichtigsten Säulen der Infrastruktur an: Elektrizität, Kommunikation, Finanzwesen und das Transportwesen. (nach Brian C. Lewis, Information Warfare)
Oft werden solche Angriffe durch Hacker verursacht, die entweder tatsächlichen Schaden anrichten möchten oder Sicherheitslücken in den verschiedenen Systemen aufzeigen wollen. Besonders große Firmen sind von solchen Angriffen oft betroffen. Auf eine besondere Art dieser Angriffe, sogenannte „Denial of Service“ Attacken, werde ich später noch gesondert eingehen. Dies sind aber nicht die einzigen Angriffe die gegen Firmen gerichtet sind, so musste beispielsweise die Hauptversammlung der Aktionäre von Vivendi, die am 24. April 2002 stattfand, wiederholt werden, da die elektronische Stimmabgabe vermutlich von Hackern sabotiert wurde.
Weltweit beschäftigen sich mehrere Organisationen und Behörden mit Information Warfare. Besonders amerikanische Behörden sind in diesem Bereich die Vorreiter. Man beschäftigt sich hier sowohl mit der Abwehr von Angriffen, als auch mit der Darstellung erwünschter Informationen. Hierauf werde ich später noch einmal gesondert eingehen.