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Buchbesprechungen

Jakob Nielsen: Usability Engineering

Inhalt: Kapitel 2

Das zweite Kapitel, welches die eigentliche Einf�hrung in Usability Engineering darstellt tr�gt den Titel „What is Usability“. Es wird ein �berblick �ber das Thema gegeben und grundlegende Begrifflichkeiten gekl�rt.

Im ersten Unterkapitel „Usability and Other Considerations“ beschreibt Nielsen die Stellung und die Verbindung von Usability zu verwandten Begriffen, wie zum Beispiel Utility, Usefulness oder practical acceptability. Laut Autor bezieht sich der Begriff Usability auf alle Aspekte eines Systems die vom Menschen bedient werden, welche zum Beispiel auch Installation und Wartung beeinhalten.

Das zweite Unterkapitel tr�gt zwar die �berschrift „Definition of Usability“, soll aber eigentlich verdeutlichen, dass man den Begriff Usability nicht in einem Satz beschreiben kann, sondern dass der Begriff mehrere Elemente umfasst und traditionell mit folgenden f�nf Attributen gekennzeichnet wird:

Learnability – Ein system sollte einfach und schnell zu erlernen sein.

Efficiency – Das System sollte einen hohen Grad an Effizienz und Produktivit�t erreichen.

Memorability – Gelegenheitsnutzer sollten sich schnell an die Funktionen eines Systems erinnern k�nnen.

Errors – Fehler im System und Nutzerfehler sollten minimiert werden.

Satisfaction – Ein System sollte so leicht zu bedienen sein, dass der Nutzer es gerne benutzt.

Im dritten Unterkapitel „Example: Measuring the Usability of Icons“ wird die Usability dann am Beispiel von Icons gemessen und nach den oben genannten Aspekten untersucht.

Dass es eine perfekte Benutzbarkeit zum Beispiel f�r ein System eigentlich nicht gibt, wird im vierten Kapitel „Usability Trade-Offs“ erkl�rt. Man kann bei einem System entweder Wert auf eine schnelle und leichte Erlernbarkeit legen, oder man setzt den Schwerpunkt auf eine hohe Effizienz des Systems. Wird eines von beiden h�her bewertet so geht dieses zu Lasten des anderen Aspekts. Somit muss der Entwickler mit Hilfe von Nutzerstudien herausfinden, inwieweit ein System trotz hoher Effektivit�t noch leicht zu erlernen und zu bedienen ist. Es muss also ein Kompromiss gefunden werden.

Die verschieden Nutzerarten stellt Nielsen dann im n�chsten Unterkapitel „Categories of Users an Individual User Differencies“ vor. Nielsen untersucht den Nutzer nach drei Aspekten, dem Allgemeinwissen �ber Computer, dem Bedienen K�nnen des bestimmten Systems und dem Verstehen der zu erledigenden Aufgabe. Er erkl�rt anhand von Beispielen, wie man Testergebnisse am besten sammelt und auswertet.