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Buchbesprechungen

Alan Cooper: The Inmates are running the Asylum

Kapitel 11: Designing for People

Im elften Kapitel stellt der Autor ein weiteres Hilfsmittel seines „Goal-Directed Design“ dar: „Scenarios“. Cooper vergleicht sie mit Scripts f�r Schauspieler, die erm�glichen in die Rolle der einzelnen „Personas“ zu schl�pfen, um zu �berpr�fen, ob die Annahmen des Interaction Designer tats�chlich der Realit�t entsprechen.

Es werden drei verschiedene Typen von „Scenarios“ unterschieden: „Daily Use Scenarios“, „Necessary Use Scenarios“ und „Edge Case Scenarios“. W�hrend dem ersten Typ beim Interaction Design gr��te Aufmerksamkeit gewidmet werden mu�, um eine schnelle und bequeme Durchf�hrung zu erm�glichen, k�nnen bei den nachfolgenden Kompromisse eingegangen werden, wobei „Necessary Use Scenarios“ eine deutliche h�here Priorit�t genie�en m�ssen: der Nutzer nimmt bei selten genutzten Funktionen eher eine umst�ndliche Bedienung hin, als bei h�ufig genutzten, diese k�nnen so auch an weniger prominenter Stelle des Interface plaziert werden.

Es ist auch dringend notwendig, nie aus den Augen zu verlieren, da� die meisten Nutzer sich im Stadium des „perpetual intermediate“ also des „ewigen Fortgeschrittenen“ befinden. Programmierer hingegen haben meist den Experten vor Augen, die Marketingabteilung Anf�nger, so da� Software h�ufig gerade die Bed�rfnisse der gr��ten Gruppe nicht erf�llt.