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Buchbesprechungen

Diane Whitehouse & Colin Beardon: Computers and Society

Kapitel 1

Social citizenship in the information age
Colin Beardon

Das Buch beginnt mit einer Erforschung der sich ver�ndernden Natur von sozialen B�rgerrechten in einer globalisiernden Welt. „Social citizenship“ wird im ersten Artikel des Buches als „das Recht zu wirtschaftlichem Wohlstand und Sicherheit… und das Recht gem�� den vorherrschenden Standards der Gesellschaft zu leben.“ Die typischen Institutionen sind: Die Gesundheit, die Erziehung und die sozialen Sicherheitsleistungen.
Der Autor des Artikels vermutet einen Konflikt zwischen wirtschaftlichem Wettbewerb und dem Aufrechterhalten der B�rgerrechte.
Die Frage ist nun, wie sich das Aufkommen und die Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien auf den Begriff „Social citizenship“ auswirkt. Die Schl�sselbegriffe von „social citizenship“ sind „community“ und „equality„. Hat sich an diesen Konzepten etwas ge�ndert im Laufe der Zeit, im Laufe des „information age“. Haben sich die eben angesprochenen Institutionen im Informationszeitalter ver�ndert?

In diesem Artikel wird behauptet, dass eine enge Beziehung besteht zwischen den Problemen der Weiterentwicklung der „sozialen Staatsb�rgerschaft“ und der Natur der Gesellschaft im Informationszeitalter. Diese Beziehung ist sehr komplex und beinhaltet sowohl die Anwendung der Prinzipien von „social citizenship“ dominiert durch die Informations- und Kommunikationstechnologie, als auch eine Neubewertung des Konzeptes der „Sozialen Staatsb�rgerschaft“.
Es werden dabei viele Punkte angesprochen: die Rolle der Informationstechnologie in der Beziehung von entwickelten zu Entwicklungsl�ndern, Gleichheit der M�glichkeit hinsichtlich der Informationstechnologie, die Rechte der B�rger im Hinblick auf Information, die sozialen Risiken, die Computersysteme beinhalten, den Miteinbezug der „User“ in das Design von Systemen und vieles anderes.
Den neuen Informationstechnologien werden hinsichtlich der Verbesserung der gesellschaftlichen Rechte folgende F�higkeiten zugesprochen:

  • Sie sollten in der Lage sein, eine Gleichverteilung der gesellschaftlichen Vorteile von technologischem Fortschritt zu gew�hrleisten.
  • Sie sollten die Effektivit�t der �ffentlichen Verwaltung und der „liberalen“ Berufe verbessern.
  • Sie sollten eine best m�gliche Aus�bung der Rechte des B�rgers auf Information und seine Teilnahme an Entscheidungsprozessen erm�glichen.

Zusammen betrachtet m�ssen wir folgendes beachten: Das Konzept des „Social citizenship steht in gespanntem Verh�ltnis zum Konzept des „Information age“, und die humanit�ren Ziele werden anscheinend den wirtschaftlichen untergeordnet.
Gehen wir beispielsweise vom Prinzip der Gleichheit aus, bleibt uns gar nichts anderes �brig als anzuerkennen, dass dieses Prinzip in unserer Gesellschaft nicht umfassend gew�hrleistet werden kann. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass dies fr�her anders war. Gehen wir zur�ck in der Geschichte und wir werden entdecken, dass es noch nie eine Gesellschaft gab, die auf dem Prinzip der Gleichheit beruhte. Und so ist es wahrscheinlich auch utopisch, im Zeitalter des „Information Age“ von „equality“ zu sprechen.
The second issue of equalitiy is that of equality of power. Put simply: if information is power, then the unequal distribution of information processing capability creates an unequal distribution of power