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William T. Arms: Digital Libraries

14. Digital Libraries and Electronic Publishing Today

  • Technology
  • People
  • Organizations
  • Panel 14.1: The Santa Fe Workshop
  • Collections and Access
  • A Concluding Note





Digital libraries and electronic publishing are here.“ Mit diesem Satz leitet Arms dieses letzte Kapitel ein, das einen zusammenfassenden Charakter hat, aber auch einen Ausblick auf Trends auf diesem Gebiet sein soll.

Dabei ist eine m�gliche Interpretation der gegenw�rtigen Situation, dass die Einf�hrungsphase der digitalen Bibliotheken vor�ber ist und sie sich am Anfang einer neuen Phase befinden. Die erste Phase kann als Entwicklung der traditionellen Publikationen und Bibliothekssammlungen zu einem digitalen Netzwerk betrachtet werden. Dazu geh�ren z.B. Online-Zeitungen und elektronische Versionen von wissenschaftlichen Journalen. Mittels neuer Technologie wurden etablierte Informationstypen verbessert. In der n�chsten Phase werden neue Arten von Sammlungen und Diensten erscheinen, die keine Analoge in traditionellen Medien haben.

Etablierte Bibliotheken, Publizisten und kommerzielle Gesellschaften ver�ndern sich nur schwer. Neuerungen sind schwer zu bewegen und daher ein langsamer Prozess. Auf dem Gebiet der digitalen Bibliotheken und dem elektronischen Publizieren muss man viele Details beachten, um gute Ideen in die Praxis umzusetzen. So wie Internet und WWW sich weiterentwickeln, investieren immer mehr Organisationen langfristig in Bibliothekssammlungen, elektronische Publikationen und Online-Dienste.

Online-Versionen von Zeitungen erreichten in den Jahren 1997 und 1998 eine hohe Qualit�t und machten den gedruckten Ausgaben Konkurrenz in der Leserzahl. Wissenschaftlcihe Ver�ffentlichungen sind online erh�ltlich. Auch in technischer Hinsicht gab es neue Entwicklungen, z.B. Tools f�r die Sicherheit im Web und die Programmiersparache Java wird weitreichend genutzt.

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In den USA wuchs der E-Commerce rasch, z.B. beim B�cherkauf, Ticketreservierung, B�rsenhandel und Autokauf sind Internet-Transaktionen weitestgehend akzeptiert. Die Nutzungsgewohnheiten haben sich ver�ndert. Es steht fest, dass viele zu Hause Zeit vor dem Computer verbringen, die sie vorher vor dem Fernseher verbracht haben.

Informationen werden in enormen Massen online angeboten und der Wachstum des Internets scheint sich nicht zu verringern. Die Anzahl an guten Seiten steigert sich. Online Nachrichten-Dienste wie z.B. von der New York Times oder CNN stellen aktuelle, gut pr�sentierte und vor allem kostenlose Nachrichten zur Verf�gung, doch zeigen sie auch die Nachteile von digitaler Information auf. In Bezug auf Aktualit�t sind sie erstklassig, immer auf dem neuesten Stand, doch am Ende des Tages verschwinden die Informationen. W�rend herk�mmliche Bibliotheken Zeitungen und Zeitschriften sammeln und speichern, ist keine Bibliothek oder Archiv f�r die Speicherung der Websites verantwortlich.

Im Panel 14.1 The Santa Fe Workshop fasst der Autor die Inhalte eines Workshops zusammen, der im M�rz 1997 in Santa Fe, New Mexico, stattfand. Dieser wurde von der National Science Foundation veranstaltet und diskutierte die k�nftige Forschung im Bereich digitaler Bibliotheken. Es wurde vor allem diskutiert, wie existierende Sammlungen brauchbarer gestaltet werden k�nnen. Es wurde dabei auch die Frage gestellt, wie man ein �berangebot an Information vermeiden kann. Wie kann man automatische Methoden dazu nutzen, um Informationen zu filtern, zu extrahieren und zu konsolidieren?

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